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Monatsspruch DEZEMBER 2003


"Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?
Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde."

Jesaja 43,19

GOTTES ZIEL IST ERLÖSUNG!

Das "Trostbuch Gottes" ist voller wunderbarer Aussagen:
  • Begonnen hat es mit dem Aufruf "Tröstet, tröstet mein Volk!"
  • Weiter ging es mit der Verheißung für die Müden: "Er gibt den Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden."
  • Es folgt jenes "Fürchte dich nicht, ich bin mit dir!" oder "Fürchte dich nicht, du Würmlein Jakob".
  • Aufmerksamkeit wird gefordert für den "Knecht", den "Auserwählten", an dem Gott Wohlgefallen hat.
  • Und wieder setzt in Jesaja Kapitel 43 das "Fürchte dich nicht!" ein, diesmal mit dem Grund des Trostes:

    "DENN ICH HABE DICH ERLÖST!"

    Aus diesem Kapitel ist nun das Trostwort an die Gefangenen in Babel genommen, unser Monatsspruch. Gott hat die "Riegel" ihres Gefängnisses zerbrochen! Ja, Gott hat auch das Jubeln der Feinde über Israel zum Klagen der Feinde verkehrt. Gott ist es - der Gott, der einst Israel aus Ägypten befreit und sie durch das Meer geführt hat; ER, der in der Wüste auch einen Weg für sein Volk bahnte.

    Es ist so, als ob sich Geschichte wiederhole - aber nun nicht im negativen Sinn, sondern im Sinne der Heilsgeschichte Gottes.

    Und dieses von Gott befreite Volk soll dann auch nichts anderes, als den Ruhm Gottes verkündigen!

    Liebe Freunde,
    nicht klarer kann man die "Frohe Botschaft" - das Evangelium - predigen. Es fehlt nur, daß man eben den Namen des Knechtes einfügt:
    Immanuel = "Gott mit uns" - Jesus Christus.

    Gestatten Sie mir, daß ich diesen Monatsspruch nun auch auf unsere Gemeinde anwende:
    Ja, es gibt hier viel Spott und Hohn, wenn vielleicht auch nicht so lautstark wie in vergangenen Zeiten unter absoluten, antigöttlichen Ideologien. Aber es existiert jener Spott, der sich in der Geringschätzung der Kirche und dessen, was sie zu verkündigen hat, zeigt.

    Und es gibt auch diese Gefangenschaft der Kirche, diese Lähmung. Luther sprach einst von der "Babylonischen Gefangenschaft der Kirche"; könnten wir heute von der "Vergnügungs- und Lustgesellschafts-Gefangenschaft" reden: Man hat für alles Zeit und für alles Geld und für alles Kraft, nur nicht für Gott und seine Sache. Das zeigt sich ganz besonders schmerzhaft am Sonntag, dem Tag des Herrn. Das Wochenende ist für den modernen Menschen zur Zeit der Vergnügungen geworden. Müde und abgekämpft kommt man am Montagmorgen an.
    Und von Woche zu Woche, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr weiß der moderne Mensch immer weniger von Gott und von der Gemeinde.

    Aber genau da hinein, in diese Situation, ergeht auch an uns, die Leute Gottes, dieses Trostwort:
    "Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland!"


    Ja, Gott führt sein Volk! - Und gerade jetzt, wenn wir in die Advents- und Weihnachtszeit eintreten, dürfen wir wissen:
    • Gott will frei machen!
    • Gott will Neues schaffen!
    • Gott will helfen!
    • Gott will trösten!
    • Gott will erretten!

        Halleluja - Lobet den Herrn!
      • Seid getrost,
      • Fürchtet euch nicht!
      • Seht, da ist euer Gott!
        Halleluja : Lobe den Herrn, meine Seele. Amen


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